Alles ist gut !!!
Alles ist gut !!!

Falter Lastenrad 1988

Auf der Oldtimer Fahrrad Börse 2017 bot man mir ein Lastenrad an. Habe ich schon, brauche ich nicht! ...nein, auch nicht geschenkt!

Eine Stunde zuvor fragte der Hallenpächter und Veranstalter des FLY & Drive IN nach einem Lastenrad. Wenn ich mal was wüßte, dann solle ich ihn informieren. 

Da stellte ich kurz den Kontakt her und alle waren zufrieden!

Auf der Veranstaltung 2018 fragte ich nach dem Verbleib des Rades. Thorsten Neumann hatte das Geschenk erst einmal eingelagert. 

Aus Dankbarkeit bot ich ihm an, das Rad für ihn aufzubereiten.

Es soll als Deko und Blickfang verwendet werden, also muss es richtig schön werden, allerdings mit kleinem Budget. 

Ein Aufruf im Internet brachte schon einen Kleinen Erfolg. Die fehlende, bzw. falsche Klingel kann ich durch ein Original ersetzen.

Das Rad diente den Gesellen des Schornsteinfegermeisters als ungeliebtes Fortbewegungsmittel. Die letzten Jahre stand es ungenutzt im Freien, was dem Erhalt nicht zuträglich war!

Der vordere Teil, Schutzblech und Lastenträger, befinden sich beim Lackierer. Unter Patina stelle ich mir etwas anderes vor.

Vaterland 1964

Eigentlich wollte ich für andere Leute kein Rad mehr fertig machen.

Die Geschichte hat sich einfach so ergeben, ich muß das für mich als Gutmensch machen!

Das Rad wurde über Ebay Kleinanzeigen für 50€ offeriert. Da ich gerade die Vaterland Phase durchlebe, ist ein Teilespender für kleines Geld nie verkehrt.

Beim Abholen stand das Objekt der Begierde schon in der Garageneinfahrt des Verkäufers.

Er kam auf mich zu und ich zückte den 50€ Schein. Es hätte so einfach sein können!

Da kam seine Frau dazu, mit einem kleinen Kind auf dem Arm. Sie wollte das Rad garnicht verkaufen. Es handelte sich um das Rad ihres Vaters, der leider viel zu früh verstarb.

Erinnerungen verscherbelt man nicht einfach über das Internet. 

Da ihr Mann bereits den Kauf abgeschlossen hatte, wollte sie ihm nicht in den Rücken fallen.

Ihr Plan war, die Restauration selber durchzuführen. Die Kompetenz fehlte ihr genauso wie die Zeit und das handwerkliche Geschick.

Was es denn kosten würde, wenn ich das Rad fertig machen würde, war die nächste Frage.

Ich bemerkte wieviel Emotionen der Verkauf bei ihr auslöste. 

Eigentlich hätte ich auch von der Option Gebrauch machen können, den Kauf abzubrechen.

Mit ihrem Mann einigte ich mich, das es ein schönes Weihnachtsgeschenk für seine Frau wäre.

Die Freude lasse ich mir nicht nehmen. 

Die Kosten versuche ich so gering wie möglich zu halten. Bisher liege ich bei Ausgaben von 15€ für einen Satz Speichen & dem Kaufpreis von 50€.

Alle Anbauteile sind schon wieder aufgearbeitet. Der Rahmen ist beim Lackierer, denn um eine Teillackierung komme ich nicht herum. 

www.knieriem-sprenger.de 

Damit nicht der Eindruck entsteht ich würde mich an der  Aktion bereichern, der Betrag wird gespendet an : www.zornröschen.de 

Frank Sprenger verzichtet auch auf ein Honorar. Es gibt sie noch, die guten Menschen!!

 

 

 

 

SOLIFA 1950

SOLIFA = Solingen - Lintorf - Fahrradwerke, bzw. Solingen - Fahrradwerke.

Genau kann ich es z.Zt. noch nicht sagen. Demnächst hoffe ich auf genauere Informationen.

Laut Aussage von einem Sammler sind zur Zeit nur noch 9 Stück in Deutschland davon bekannt. ...und wie kommt man an so etwas? Ein Kumpel aus Viersen hat es mir angeboten. Es gehörte der Mutter eines Arbeitskollegen.

Das Rad wurde zwischenzeitlich zerlegt und aufbereitet. Gott sei Dank ist alles komplett, bis auf die Klingel. Keine Hoffnung, dass da jemals eine auftaucht. Wobei sich der Eindruck verstärkt, dass die montierte Klingel original ist. Der patinierte Zustand  passt zum Gesamterscheinungsbild.

Der Rest sieht gut aus. Einige Anbauteile habe ich auf Grund des schlechten Zustandes ausgetauscht: Lenker, Gestängebremse, Lichtanlage usw..

Der Herrensattel ist inzwischen  gegen einen Damensattel getauscht und ein über Ebay Kleinanzeigen bestelltes  Rocknetz angebracht. Da die nächsten Räder schon in der Warteschleife sind, habe ich mir direkt ein paar mehr geordert. (Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!)

Das Hinterrad wurde vom Profi zentriert. 

Meine Frau ist begeistert. Endlich ein zweites Rad welches ihren Anforderungen genügt!

Vaterland 1953

Auch dieses schöne Rad stammt aus der Aktion "Housten wir haben ein Problem". Mit dem Rad habe ich Frau U. Müller in Mönchengladbach aufgesucht und ihr das Endprodukt präsentiert. Sie hat sich sehr gefreut ihr altes Rad noch einmal wiederzusehen. 

Laut dem  beiliegenden Fahrradpass war sie die Besitzerin. Sie war sogar die erste und einzige Besitzerin des Rades. Gekauft wurde das Rad 1953 bei der Firma Mehls in Rheindahlen. Inzwischen gibt es den Laden nicht mehr. Für den Weg zur Schule und für den Weg zum Schwimmbad wurde das Vaterland genutzt. Für größere Touren  musste es nicht herhalten. Das erklärt auch den guten Erhaltungszustand.

Vielleicht existiert ja noch ein Bild von früher. Frau Müller sucht mal danach.

 

Die Embleme und der Klingeldeckel waren nicht mehr vorhanden, fanden sich aber auf dem Fahrradmarkt in Glehn. Die völlig verrostete Lampe war auch nicht mehr zu gebrauchen. Die Gabelhaube war auf beiden Seiten gebrochen und wurde genauso ersetzt wie das fehlende Schloss. Gut, dass sich alles in den Ersatzteilkisten findet!

Ersatz für die Lampe  fand sich bei Ebay, sogar mit funktionierendem, integrierten Tachometer. Das Rocknetz hatte ich noch in meinem Ersatzteillager. Im ersten Moment bezeichnete ich die Farbe als: Kotzbeutelgrün. Jetzt finde ich sie einfach genial.

 

Stricker/Bielefeld 1953

Eine Historie kann das Rad nicht vorweisen. Es stammt aus der Aktion "Housten wir haben ein Problem". Das Baujahr und die Vollständigkeit machen daraus ein dankbares Restaurierungobjekt. Der Schutzblechreiter war nicht mehr vorhanden. An einem Schlachtrad befand sich ein Stricker Scheinwerfer in sehr guten Zustand. Den Dynamo und Kettenschutz suche ich noch.

Das Pferdchen für das Schutzblech fand sich nach kurzer Zeit, genauso wie der Katalog aus den fünfziger Jahren. Die Speichen werden erneuert, der Rest wird aufbereitet. Die Standardmuttern tausche ich ebenfalls, der Aufwand diese Kleinteile zu reinigen ist mir zu groß.

HWE Heidemann Werke Einbeck

Wochenlang standen die beiden HWE Räder bei Ebay-Kleinanzeigen und der Preis wurde im Laufe der Wochen immer realistischer. Da konnte ich nicht anders und habe zugeschlagen. 

Das eine Rad ist von 1969 (Kaufbeleg vorhanden), das zweite von 1970.

Der Zustand ist hervorragend! Sie stammen aus erster Hand, wurden aber anscheinend nicht viel bewegt. Die Werkzeugdose konnte ich reparieren, die Schnellspanner für die Sattelstützen konnte ich tauschen. Ein Originalteil befand sich in der Satteltasche, ein weiteres stammt aus meinem Fundus. Mit dem baugleichen NSU ist es ein schönes Trio!

Houston, wir haben ein Problem!

Manche Angebote kann man nicht ausschlagen! Auch wenn man eigentlich keine Lösung für die daraus entstehenden Probleme hat. Ein paar Räder sind schon wieder gegangen.

NSU 1956-57

Eigentlich wollte ich ja nicht!

So fängt es immer an. ...na ja, meistens.

 

Elisabeth, eine Schulfreundin unserer Tochter Marijke, bat mich um Hilfe beim Verkauf eines Rades.

Die Großmutter ihres Mannes "Oma Muckel" konnte sich zu Lebzeiten nicht von dem Rad trennen. Sie fuhr damals, da sie keinen Führerschein besass, damit jeden Tag zur Arbeit.

Obwohl sie nach einer Knieoperation es nicht mehr nutzen konnte, bewahrte sie es. 20 Jahre lang blieb es somit ungenutzt. 

"Oma Muckel" wurde im 2. Weltkrieg aus der Heimat im Osten vertrieben.

Sie fasste in  fremden Umfeld wieder Fuß und fand hier den Mann fürs Leben.  Von nun an ging es bergauf. Als die gröbsten Nöte vorüber waren wurden auch wieder Anschaffungen getätigt. So kaufte sie unter Anderem 1956/57 das NSU Rad.

Das hatte eine ganz andere Wertigkeit als in der heutigen Zeit. Von wegen Wegwerfgesellschaft, wer einmal in Not war, weiß diese Werte zu schätzen!

Mit dieser Vergangenheit wollte das kleine Rad gerettet werden.

Was könnte es alles erzählen. 

Es ist auf einem guten Weg und mein Anspruch ist hoch. 

Die fehlenden Teile fanden sich im Fundus, bis auf einen Felgenring. Der wurde, warum auch immer, irgendwann getauscht. Da es eine gängige Farbkombination ist, sollte es kein Problem sein einen Passenden zu finden. So durchforstete ich das Internet und bat meine Scouts um Mithilfe. 

Bei Ebay Kleinanzeigen fand ich ein unkomplettes Rad für einen schmalen Taler. Unsere Tochter und ihr Mann verbanden einen Besuch in Mainz mit der Abholung der Teile.  Die Steuerkopflager erneuerte ich bereits. Der Lack ist gereinigt und poliert. Das Tretlager hat kein Spiel und läuft sehr leicht. Da ich keinen Abzieher dafür besitze, bleibt es so wie es ist. "Never touch a running system!" Obwohl ich die originale Felge schon neu einspeichte, entschied ich die zugekauften Felgen zu nehmen. Die Patina passt besser zum Gesamterscheinungsbild.

Letztendlich wurde aus dem häßlichen Entlein ein schöner Schwan!

Von Verkauf ist keine Rede mehr! Vielleicht geht es irgendwann wieder zurück in die Familie?

Bauer Saalsporträder

Der RV Möwe Lürrip/ Mönchengladbach hatte früher eine Kunstradabteilung.  Diese wurde vor etlichen Jahren aufgelöst. Das komplette Equipment wurde eingelagert und diente fortan nur noch als Staubfänger. Der Vereinsvorsitzende trat an mich heran und bot mir die Möglichkeit für meine Sammlung die passenden Räder auszusuchen. Da der Preis sehr fair war, suchte ich mir ein komplettes Rad, drei Teileträger und ein Einrad aus. Aus den Teileträgern wurden zwei weitere komplette Räder, der Rahmen des dritten Schlachtopfers wurde nach einem Bruch einmal ziemlich brutal zusammengeschweißt. Da hält zwar, sieht aber Schei.. aus! Selbst dafür hat sich noch jemand erbarmt.

Inzwischen sollten die letzten Räder auch Liebhaber gefunden haben.

Göricke Diavolezza 1964

Wie war das noch mal? "Eigentlich will ich ja nicht...".

Heinz-Herrmann H. aus Neuss bot mir das Rad seines Vaters an. Eigentlich ja nichts Besonderes, aber die Historie und der Zustand...

Das Rad ist noch nicht ganz fertig. Die Gabel muß noch gerichtet werden.  Den passenden Kettenschutz fand ich über eine Internetanzeige. Im Jahre 2015 wurde das Objekt der Begierde bei Ebay Kleinanzeigen eingestellt und wartete auf mich bis 2018. Daher erklärte sich der Verkäufer auch mit meinem Preisvorschlag sofort einverstanden.

Der Gepäckträger mit der Göricke Reparaturbox wartete noch beim Verkäufer auf mich, ist aber zwischenzeitlich montiert. Nachdem Bilder von einem anderen Göricke Diavolezza sah, weiß ich, dass alles original ist!

Der Kettenschutz ist nach einer Polierorgie wieder vorzeigbar! Die Reifen und Schläuche habe ich erneuert. Gefunden habe ich auch einen Helfer um die Gabel zu richten. Den neuzeilichen Plastikschalthebel tauschte ich aus, nachdem ein passendes Teil auftauchte.

Es findet sich alles mit der Zeit!

Neuzugang 2017 "The Hoffmann Twins" Baujahr 1953

Die Historie der Räder ist schnell erzählt. Sie wurden in Attendorn vom Wagen eines Schrotthändlers gerettet. Dann verbrachten sie die nächsten Jahre in einer Garage im bergischen Land. Über einen ehemaligen Volleyballkollegen, dessen neue Lebensgefährtin und deren Verwandten.... Auf jeden Fall sind sie jetzt bei mir!Der unten abgebildete Prospekt ist allerdings ein paar Jahre älter und stammt aus den 40'ziger Jahren. Das Bild ist verlinkt und führt auf die Homepage der "Hoffmann-Freunde-Siebengebirge", aus deren Fundus auch dieser Prospekt stammt.

Den fehlenden Schutzblechreiter, sowie das nur noch fragmentarisch erhaltene hintere Schutzblechemblem bekam ich ebenfalls aus dieser Quellle. Herzlichen Dank dafür!! Ein Paar ziegelrote Griffe haben sich inzwischen auch auftreiben lassen, nur einen Klingeldeckel suche ich zur Zeit noch.

Der verrostete Klingeldeckel wurde gesandstrahlt, danach geschliffen und poliert. Das sieht für den Übergang recht ordentlich aus. Ein passendes Rockschutznetz konnte ich über EBAY-Kleinanzeigen ergattern. Die Werkzeugtasche hatte die Feinsattlerei Boos in Arbeit. Die Halteriemen waren beide gebrochen. Auch das ist wieder schön.

A bikers work is never done!

 

NSU Klapprad von 1973

Das Rad durfte ich mir in Kaarst, im "Haus der Räder", abholen. Der Zustand ist teuflisch gut! Die passende Luftpumpe fehlte. Der Sattel musste getauscht werden, ansonsten ist alles original. Den passenden Sattel  und Pumpe bekam ich von Björn aus Aachen. Das Ergebnis wurde so schön, dass ich sogar die Schlüssel polierte!

Recherchen haben ergeben, dass das Rad von der Firma HWE gebaut wurde. Die Firma  NSU gab 1963 die Fertigung auf Lizensbasis an die Firma HWE.

Das gleiche Modell gibt es auch mit HWE Aufklebern.

Jeder Jeck ist anders!

Ein Teil meiner Sammlung in neuem Umfeld.

Für das Jahr 2017 habe ich mir ein neues Outfit zugelegt, für die anstehenden Ausfahrten. Einige Tweed Runs möchte ich diese Saison mitmachen. Gütersloh auf jeden Fall, der Rest wird spontan entschieden. Für nähere Infos zur Bekleidung und zum Laden von Ruth Braun, bitte Bild anklicken.

Raleigh Sports

Das Rad stammt aus den 70'iger Jahren. Es wurde mir geschenkt, aber ich bereitete es mit der gleichen Sorgfalt auf, wie alle anderen Räder. Inzwischen steht es auf neuen Reifen und das Rücklicht wurde ebenfalls ersetzt.

Victoria 1952

Ein wunderschöner Oldtimer!

Dieses Rad wurde bei Ebay Kleinanzeigen inseriert. Ein Facebook "Freund" machte mich darauf aufmerksam. Der  Standort Mönchengladbach war zu verlockend! Wenigstens mal ansehen sollte ich mir sich das Teil. Beim Hin und -Herschreiben stellte sich heraus, dass die Anbieterin und ich uns kennen. So war der geforderte Preis fast um die Hälfte gefallen und ein Stehenlassen keine Option mehr. Es handelt sich um ein Entsorgungsopfer, aus dem Container gerettet. Daher existiert natürlich auch keine Historie. 

Miele Melior 1953 mein Jahrgang

Das Rad stammt von der Iller. Der Sohn des Erstbesitzers wollte das Rad in gute Hände geben. Da ich als Erster reagierte, bekam ich den Zuschlag. Handeln war allerdings nicht möglich, da die nachfolgenden Interessenten den geforderten Preis sogar schon überboten.  So kam ich zum teuersten Rad meiner Sammlung.

Die Historie wurde mir noch noch übermittelt, wann und wo gekauft usw..

Leider blieb die originale Satteldecke beim Versand mit Hermes auf der Strecke.   Als Sammler hat man natürlich Ersatz in der Hinterhand!                              

Drei Wochen vorher kaufte ich "auf Verdacht" den Miele Ledersattel von einem Anbieter aus dem Schwarzwald.

Das Rad stammt aus erster Hand und wird in Ehren gehalten. Dafür mussten zwei Miele Damen mich verlassen. Die Eine ist umgezogen nach Zwickau, die Zweite nach Dreden. Aufbauhilfe Ost sozusagen!

 

Göricke Steckrad 1973

Der Kettenschutz und das Steuerkopfschild mussten erst einmal gefunden werden. Da ich das Rad geschenkt bekam, investierte ich 80€ in den NOS Kettenschutz. Irre, ich weiß.

Dürkopp 1955

Das geht auch nicht voran. Die Laufräder sind ungleich. Die Gabel samt Schutzblech wurde mal getauscht. Irgendwie habe ich keine Lust darauf!

 

Miele Melior

Aus zwei mach eins, Miele Melior und Miele Original in der gleichen Farbe. Bei dem einen fehlten die Schutzbleche und Streben, sowie der Schutzblechreiter. An dem zweiten fehlten die passenden Felgenringe. Da bietet es sich an, aus dem Konvolut ein schönes Rad zu zaubern. Das farblich passende Rocknetz liefert ein Brennabor Rad.

Miele, gekauft wegen dem Klingeldeckel

Fietsenverzamelbeurs Berlicum

13.04.2014

Wäre meine Brieftasche dick genug, dann hätte ich Besitzer eines Hochrades werden können!

Mann kann nicht Alles haben! Trotzdem hat sich die Fahrt gelohnt. Einige schon länger gesuchte Kleinteile wanderten in den Rucksack.

Meine Begeisterung für Zweiräder begann schon früh!

Mai 2013

Das Bäckerrad hat nach zehn Jahren den Weg zu mir zurück gefunden.

Weihnachten 2014

Wir haben Zuwachs bekommen! Ein 28'er Göricke Damenrad von zirka 1961-63. Schwester Marianne aus dem Kloster Neuwerk kann nicht mehr Fahrrad fahren und trennt sich von ihrem Schätzchen. Schwester Gertraud wußte wen sie anzurufen hat. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk! Der Zustand ist super gut. Die passenden Griffe und den fehlenden Sattel habe ich noch im Fundus. Die Schutzbleche sind selbst da wo sonst immer Rost zu finden ist noch jungfräulich. Die Chromteile, wie : Lenker, Klingel, Stempelbremse, Lampe usw. , glänzen nach der Politur wieder neuwertig. Schwester Marianne bekam das Rad von der Frau des ehemaligen Krankenhaus Hausmeisters geschenkt. Näheres versuche ich noch in Erfahrung zu bringen. Nach Fertigstellung werde ich mit Rad und Spende das Kloster besuchen!

Ich hoffe man erkennt den Unterschied zwischen Vorher und Nachher. Der richtige Sattel und die richtigen Griffe montiert und alles was überflüssig ist ab in den Müll. Ein Rekord, in drei Tagen einmal rundum Service. Das Rocknetz ist schon bestellt!

Schwester Marianne strahlt mit dem Rad um die Wette.

23.09.2013

Seit heute weiss ich, dass in Mönchengladbach Fahrräder gebaut wurden. Vielen Dank an Herrn Dr. Wolfsberger und das Stadtarchiv in Mönchengladbach.



Wer kennt  noch die Rheydter Sport- und Fahrhalle an der Gartenstr.?

Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1896.

Der Eintritt war nur Karteninhabern gestattet!



Die Arbeit für die nächsten Wochen. Heute habe ich mir ein Torpedo Herrenrad Baujahr 1950 von Herrn Rick aus Moers abgeholt. Es stammt aus erster Hand und ist bis auf das Steuerkopfschild komplett. Zuerst werkel ich aber weiter am Miele von Frau Parszyk.

So sah das Torpedo Rad in seinen jungen Jahren einmal aus. Inzwischen hat der Rost daran genagt und seine Spuren hinterlassen. Trotzdem ein sehr schönes, erhaltenswertes Stück mit Vergangenheit. Klingel und Steuerkopfschild stehen auf der Wunschliste!

Die Brücke im Hintergrund existiert noch. Sobald das Rad inclusive Kindersitz wieder vorzeigbar ist, werden wir ein Vergleichsbild an gleicher Stelle machen. Enkel und Urenkel Rick haben sich als Fotomodelle angeboten. Alles kein Problem!

15.02.2014

Der passende Bulldog-Kindersitz ist eingetroffen. Klingel und Steuerkopfschild bleiben auf der Wunschliste.

Wozu hat man Freunde? Beim Vorsitzenden der Glehner Oldtimerfreunde sollen sich die gesuchten Teile befinden. Ein Treffen ist geplant!

17.03.2014

Aus 15 Teilen besteht ein Pedal, plus 20 Kugeln für die Lager. Dazu geben wir noch ein wenig Lagerfett und 2 bis 3 Stunden Arbeit und fertig ist das erste Pedal.

Miele 1952 mit Mönchengladbacher (Wickrather) Vergangenheit

Mit einem feinen Schleiklotz geschliffen, danach mit Chrompolitur den letzten Schliff verpaßt, so sieht man auch von hinten den Fortgang der Aufarbeitung.

So langsam erhält der Rahmen einen Teil seines alten Glanzes zurück. Die Rostnarben sind tief aber sie gehören zur Geschichte des Rades. Das Kettenblatt verliert den Chrom fast vollständig. Mal sehen, ob sich Ersatz finden läßt.

Nach einem stressigen Arbeitstag entspanne ich im Bastelkeller. Der Lohn ist ein wunderschöner Schutzblechreiter, der wieder in alten Glanz erstrahlt. Das motiviert und erzeugt Zufriedenheit.

Januar 2014

Ungelogen, die Frontlampe hat drei Stunden Zeit in Anspruch genommen! Mit Messingbürste und anschließend Chrompolitur behandelt, ist das Ergebnis super gut. Den Miele Schriftzug zu entdecken war dann doch ein Highlight! Das Rücklicht erstrahlt auch wieder in altem Glanz.

Der Klingeldeckel hat die Zeit nicht ganz so gut überstanden, paßt aber zum gesamten Erscheinungsbild.

09.09.2013

Das Rad durfte ich mir in Wickrathhahn abholen. Es hat auf mich gewartet und ich werde die Vorbesitzerin nicht enttäuschen! Es wurde von der Schwiegermutter neu gekauft und bis vor zirka drei Jahren ab und an noch genutzt. Die spezifischen Teile wie z.B.: Klingel, Sattel, Kettenschutz; Dynamo usw. sind alle vorhanden. Ein Winterprojekt, auf das ich mich schon freue! Danke Fr. Parszyk!

03.03.2014

Der Winter ist zu kurz, bzw. hat nicht stattgefunden! Trotzdem geht es voran. Das erste Mal habe ich mir vorgenommen die Räder neu einzuspeichen, obwol das Hinterrad schon entrostet ist. Wie ich an einen guten Zahnkranz komme und was mit dem Lenker passiert, das steht in den Sternen.

Ist ja Hobby!

Da ist üben angesagt!

Mit dem Rad soll Herr Seick aus Kerken in den 50zigern Kunstrad gefahren sein. So weit möchte ich es nicht bringen. Im Frühjahr werde ich mit Helm und Protektoren mal ein paar Versuche starten.

NSU Flux aus dem Jahr 1936

 

Ein lang ersehnter Wunsch ging an meinem 60'igsten Geburtstag in Erfüllung!!!

Ich schenke mir dieses wunderschöne Vorkriegsrad. Es stammt aus erster Hand und stand die letzten Jahre in einem Keller. Der Sohn des Erstbesitzers trennt sich davon und ich versichere ihm das gute Stück in Ehren zu halten!!



Selten taucht ein so komplettes, unverbasteltes Rad auf. Alle Teile sind da wo sie hingehören. Von der Lichtanlage über Pedale, Luftpumpe usw. ist wirklich alles vorhanden. Diesmal gibt es keine halbe Sachen. Bevor ich mit der Restauration beginne werde ich mich sachkundig machen, wie der alte Lack am besten konserviert wird.

Eigentlich braucht man keine Worte. Der Unterschied ist auch ohne Erklärung gut zu erkennen. Die Metallteile haben 24Stunden in Zitronensäure gebadet. Hört sich gefährlich an aber Zitronensäure bekommt man in jedem Drogeriemarkt.

NSU von 1962-63 ?

Auch dieses wunderschöne Herrenrad stammt aus erster Hand. Der Vorbesitzer ist verstorben und unser Sohn Jörn fand es bei Gartenarbeiten im Ortsteil Waldniel in der Garage. Die hintere Felge mitsamt der Nabe mußte ersetzt werden. Klingel, Sattel und Lichtanlage wurden ausgetauscht jetzt läuft es wieder wie eine eins. Das Tretlager stammt von einem Wanderer Rad. Das originale Tretlager wurde brutal zusammengeschweißt und war nicht mehr zu retten. Ersatz ist schon vorhanden, aber da hängt noch ein komplettes Rad dran.

NSU 1955 und 1963

Zur Zeit ist NSU für mich ein großes Thema. Da anscheinend eine sehr große Anzahl dieser Räder gebaut wurden, ist das Angebot sehr groß. Von geschenkt bis 1000,- € ist so ziemlich alles vertreten. Gerade habe ich ein 55ziger Rad zum Schrottpreis bekommen, da folgt ein 63ziger aus erster Hand. Ich hätte nie gedacht, wieviele alte Räder noch in Kellern und Garagen ihr  Dasein fristen.

Leider hat dieses Rad keine Historie. Es wurde irgendwann einmal bei Ebay ersteigert und dann weitergereicht. Der Lenker alleine hat den Kaufpreis  von 20,-€ gerechtfertigt!

Geplant war, diese Stück als Leihgabe an den Veranstalter des Brachter Fahrradmarktes zu übergeben. Es sollte in einem Schaufenster in Bracht ausgestellt werden. Dazu scheint es nicht zu kommen.

Ein passendes Rocknetz und die fehlende Klingel habe ich bekommen und kann das Rad jetzt komplettieren. Geduld gehört zum Hobby dazu! Oliver aus M'gladbach-Ohler hatte die passenden Teile in seinem Fundus. Zwei fehlende Rücklichter und einen Sattel durfte ich auch endlich ergänzen. Ein herzliches :"Dankeschön!" nach Ohler!!!

Das Ergebnis ist so schön, dass nun doch noch neue Speichen fälllig sind.

07.05.2014

Die Speichen sind gewechselt! Es war einfacher als erwartet. Der Kostenaufwand pro Felge liegt bei 18,-€. Die verchromten Schutzblechhalter fanden sich im eigenen Fundus. Jetzt ist es wirklich komplett und vorzeigbar! Fertig ist es immer noch nicht. Die Felgenringe müßen noch von innen entrostet werden, sieht zwar kein Mensch, aber das muß jetzt auch noch sein.

Klingt blöde aber ich liebe diese Räder. Wenn nach fast einem Jahr das Endprodukt vor mir steht bin ich zufrieden. Die investierte Zeit und Energie sind Hobby und das Ergebnis bereitet mir unheimliche Freude.

Der Vorbesitzer ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Interessante homepage!!!!!

www.nsu-classic.de .

28' ziger Göricke von zirka 1960-1963

Habe das gewünschte Tretlager bekommen. Das Problem ist, da hängt noch ein fast komplettes Rad dran aus dem Baujahr 1963. Das Einzige was fehlt sind die Klingel und das Schloss. Viel zu schade zum Schlachten. Das zweite Tretlager, ohne Rad dran hat sich über Ebay-Kleinanzeigen auch eingefunden. Wer eine Göricke Klingel hat, darf sich gerne melden!!

 

07.01.2012 Eine Klingel und ein Schloss habe ich Heute bekommen. Das Problem ist, da hängt wieder ein Rad dran (Baujahr 1959). Die Felgen wurden erneuert und die Schutzbleche schwarz überstrichen. Die Lichtanlage ist von Bosch und glänzt nach der Politur wie ein Affenarsch. Darf man so was schreiben? Der Ledersattel ist auch mit der Göricke-Markung. Was mache ich mit dem ganzen Kram? Sowie ich mich kenne werden die Räder aufpoliert und weiterverkauft.

Das jüngere Göricke Rad reizt mich mehr, da es kompletter ist. Raimund gab mir aus seinem Fundus eine gut erhaltene Stempelbremse mit, die Klingel und den Görickesattel spendiert das ältere Rad. Die Substanz ist super, so macht es Spass aus dem leicht vernachlässigten Oldie einen richtigen Hingucker zu machen. Vier Teile werde ich neu lackieren, da ein Lack der nicht mehr vorhanden ist auch nicht erhaltenswert ist! Es wird eine Sprühdosenlackierung die auch nicht mit dem alten Lack konkurieren soll. Inzwischen setze ich mich über die Meinung der Orginalfanatiker hinweg, denn es ist mein Rad und muß mir gefallen. Fehler habe ich beim NSU Rad schon gemacht, indem ich die alten, unterschiedlichen Pedale entsorgte. Das mit dem Verkauf überlege ich mir noch einmal, vieleicht findet sich eine andere Lösung.
(Habe die unterschiedlichen Pedale doch nicht entsorgt! Puhh, da fällt mir ein Stein vom Herzen!)

Die Temperaturen steigen, das Verlangen die alten Rösser zu bewegen steigt auch und zwar propotional zu Temperatur.

Doch was zieh ich an? Die typische Frauenfrage stelle ich mir jetzt auch. Das Outfit sollte wenigstens annähernd zum Rad passen. Da freut der Optiker sich in seinem Fundus nach der richtigen Brille zu fahnden.

Göricke von 1957 aus erster Hand, gepimpt im Stile der 60' ziger Jahre

Herr Hoff, der Erst- und Vorbesitzer in jungen Jahren.

Zuerst sollte es in die Rubrik: Räder die kommen und wieder gehen.

Das Rad ist aus erster Hand und bis auf den Sattel original. Einen passenden Wittkop Sattel habe ich zwischenzeitlich bekommen und verbaut. Ausgerüstet ist es mit: VDO Tacho, Rückspiegel, Radlaufglocke (auch Radauklingel), große Zusatzklingel (China), verkleidete Bowdenzüge, Spritzlappen, Versicherungsmarke, Torpedo Dreigang mit Freilauf usw.

Gekauft wurde das Rad bei der Firma Lauth, Lüpertzender Str., 41061 Mönchengladbach. Herrn Lauth lernte ich zufällig bei einem Hausbesuch kennen. Er ist weit über die achtzig und ans Bett gefesselt. Es  ergab sich natürlich ein Gespräch über alte Räder und seine Augen strahlten. Sein Sohn führt das Geschäft in dritter Generation.

Auf dem Brachter Fahrradmarkt wurde dieses sehr gepflegte, in den letzten Jahren leicht vernachlässigte, Rad am meisten bewundert. "Genau so eins hattte ich auch mal...". Die Entscheidung ist gefallen, es bleibt bei mir!

Der Schwertransporter

Eigentlich gefiel es mir so besser.

Das alte Bäckerrad erstand ich über eine Kleinanzeige für 50 DM.

Nach der Überarbeitung diente es täglich als Geschäftsrad.

Die Lust auf stramme Waden verlor ich auch im Laufe der Zeit.

Einer unserer Bekannten fährt heute noch gelegentlich damit.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende! Es kommt wieder zu mir zurück und wird wieder auf den Originalzustand rückgerüstet.

Die Aufkleber von Falter fehlen noch. Die Firma Falter schickt mir alles zu!! Vielen Dank dafür. Das Bild ist verlinkt. www.bikeundco.de

 

Das bin ich.

Schattenspiele
Einsam und immer unterwegs.
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